Geldpolitik und Fiskalpolitik

Lückentextübung

Füllen Sie alle Lücken aus und klicken Sie dann auf "Prüfen". Wenn Sie Hilfe brauchen, klicken Sie auf "Tipp" für einen richtigen Buchstaben in der aktuellen Lücke oder auf "[?]" für eine Beschreibung des gesuchten Wortes. Sie verlieren allerdings Punkte, wenn Sie auf diese Hilfen zurückgreifen!

   2      amerikanische      antizyklisch      Boomphase      Deflation      Depression      Einlagenfazilität      erhöht      Expansion      expansive      Fiskalpolitik      Geldmenge      Geldpolitik      Giralgeld      Hauptrefinanzierungsfazilität      holländische      Inflation      münzen      Mengentender      Mindestreservepolitik      Pfand      Preisstabilität      restriktive      Rezession      scheine      senkt      Sicherheitenpool      Spitzenrefinanzierungsfazilität      Zinstender   
Die EZB betreibt . Die jeweiligen nationalen Regierungen .

Ziel der Geldpolitik ist die .
Preisstabilität ist erreicht, wenn die Inflationsrate - gemessen als Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) - knapp unter % liegt.

Die EZB hat außerdem die allgemeine Wirtschaftspolitik der Mitgliedsstaaten zu unterstützen.

Neben der Steuerung durch die M3 überprüft die EZB auch eine Reihe von wirtschaftlichen Indikatoren (z.b.: Auftragseingänge, Börsenkurse als Frühindikatoren), um ihr Ziel zu erreichen.

Vereinfachte Darstellung:
Wenn die nachfragewirksame Geldmenge steigt - ohne dass die Gütermenge steigt, droht .
Wenn die nachfragewirksame Geldmenge sinkt - ohne dass die Gütermenge sinkt, droht .
Neben der EZB, die die Euro in den Umlauf bringt, und den nationalen Regierungen, die unter Aufsicht und nur mit Zustimmung der EZB die Euro prägen dürfen, schaffen die Geschäftsbanken - durch ihre Kreditvergabe - ebenfalls .

Die EZB versucht nun den Geschäftsbanken - bei Inflationsgefahr - die Möglichkeit der Kreditvergabe zu kurz-/mittelfristig zu begrenzen. Kredite werden teurer!

Sollte keine Inflationsgefahr gegeben sein, bzw. die Gefahr einer Deflation bestehen, oder die Konjunktur sich in einer bzw. befinden, kann die EZB den Kreditinstituten Gelder kurzfristig/langfristig überlassen, damit die Kredite billiger werden und die Konjunktur anspringt.

Instrumente:
Folgende Annahme ist in diesem Zusammenhang wichtig:
Geld, dass in den Tresoren der EZB liegt, ist nicht nachfragewirksam!
Vereinfacht: Geld in den Tresoren der EZB ist kein Geld!

= Die Kreditinstitute sind gezwungen bei der EZB einen bestimmten Geldbetrag zu hinterlegen. Die Banken erhalten dafür Zinsen (Zinssatz ist die ).

Ständige Fazilitäten = Die Geschäftsbanken können sich "über Nacht" Geld von der EZB leihen, müssen dafür aber den Spitzenzinssatz = zahlen.
Falls die Geschäftsbanken Geld haben, dass sie nicht "über Nacht" anlegen können, haben sie die Möglichkeit das Geld der EZB zu geben. Sie erhalten dafür den niedrigsten Zinssatz = .

Offenmarktgeschäft
a) Käufe/Verkäufe von i.d.R. festverzinslichen Wertpapieren durch die EZB

Die EZB kann, wie jeder normale Mensch auch, an der Börse Wertpapiere kaufen und verkaufen. Sie kann auch Wertpapiere selbst herausgeben (Schuldverschreibungen).
Durch den Kauf von Wertpapieren gibt die EZB den Geschäftsbanken Geld = Geldpolitik.
Verkauft die EZB Wertpapiere, nimmt die EZB den Geschäftsbanken Geld = Geldpolitik.

b) Wertpapierpensionsgeschäfte ( wichtigstes Instrument!)
Die EZB kann auch Wertpapiere kaufen, mit der Maßgabe, dass sie diese Wertpapiere in 14 Tagen/ 3 Monaten wieder an die Verkäufer veräußert. Sie verlangt dafür Zinsen von den Geschäftsbanken, da sie ihnen quasi gegen eine Sicherheit Geld leiht. Dieser Zinssatz ist der Hauptzinssatz der EZB = .

Durch diesen Ankauf von Wertpapieren gibt die EZB den Geschäftsbanken Geld!
Durch das Volumen und den Zinssatz dieser regelmäßigen Geschäfte versucht die EZB ebenfalls die Preisstabilität zu sichern.

Es gibt hierbei zwei Verfahren:
Beim gibt die EZB den Zinssatz vor, die Geschäftsbanken können nur Mengegebote abgeben. Jede Geschäftsbank erhält dann einen Teilbetrag ihres Mengengebotes. Wenn der Mengentender 10x überzeichnet ist, erhält jede Geschäftsbank nur 1/10 der gezeichneten Menge.
Beim müssen die Geschäftsbanken sowohl einen Zinssatz als auch eine Menge nennen. Hier entscheidet die EZB nun, wie viel Geld sie in den Markt pumpen will. Bei dieser Methode können Geschäftsbanken leer ausgehen, wenn ihr gebotener Zinssatz zu niedrig liegt. Jede Geschäftsbank kann auch unterschiedliche Zins-/Mengengebote abgeben!

Beim Zinstender gibt es nochmals zwei Varianten:
Die Variante, alle Banken, die überhaupt Geld bekommen, erhalten dies Geld zu einem einheitlichen Zinssatz.
Die Variante, alle Banken, die überhaupt Geld bekommen, erhalten ihr Geld zu dem jeweiligen Gebotszinssatz.

Die EZB geht langsam von den Pensionsgeschäften ab, da jedes Wertpapier dem jeweiligen Pensionsgeschäft zugeordnet werden musste. Aktueller Weg geht über den . Eine Bank stellt refinanzierungsfähige Sicherheiten in einen Pool bei z.b. der Clearstream Banking AG FaM oder einer anderen Depotbank ein. Die Banken erhalten Gelder über die Tenderverfahren. Ein Teil des Sicherheitenpools wird daraufhin von der Depotbank gesperrt(verpfändet). Zahlt die Geschäftsbank das "Tendergeld" wieder zurück, wird das bei der Depotbank wieder freigegeben.

Fiskalpolitik
Der Staat kann ebenfalls - je nach Konjunkturphase - eine expansive oder eine restriktive/kontraktive Wirtschaftspolitik fahren.
Nach Keynes sollte er sich verhalten. Nach Friedman sollte er sich möglichst heraushalten.

Es gilt hier folgende vereinfachte Annahme:
Wenn die Konjunktur boomt, ist die Gefahr groß, dass die Preise steigen = Inflation, da die Produzenten bereit sind, beinahe jeden Preis für Arbeitskräfte/Rohstoffe zu zahlen, da sie davon ausgehen, dass alle ihre Produkte auch zu einem höheren Preis verkauft werden können.

Wenn er z.B. die Einkommenssteuer - Wohngeld/Kindergeld - Subventionen gewährt - Exporte fördert, schafft er mehr kaufkräftige Nachfrage.
Wenn er die Einkommenssteuer erhöht ..., nimmt er kaufkräftige Nachfrage vom Markt. Dies wird er in einer - oder machen.
Auch Änderungen der Abschreibungssätze für Unternehmen schaffen(höhere AfA-Sätze)/nehmen(niedrigere AfA-Sätze) die Möglichkeit zu investieren.